Den Unterschied zwischen Schreiben und Texten sehen Sie spätestens in der Kasse

Den Unterschied zwischen Schreiben und Texten sehen Sie spätestens in der Kasse

Texten, Schreiben: Der Unterschied ist größer als Sie denken. Vor allem, wenn Sie mit Ihren Webtexten Kunden gewinnen wollen. Erfahren Sie, worin die großen Unterschiede zwischen Texten und Schreiben liegen. Und was gut geschriebene Texte (pardon), gut getextete Texte für Ihr Business tun können.

Texten ist KEIN Synonym für „Schreiben“

Im ersten Augenblick könnte man meinen, texten sei einfach ein Synonym für die gleiche Sache: Sie schreiben Worte auf Papier. Oder auf Ihre Website.

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Was wäre, wenn ich Ihnen ein Vorher-/Nachher-Textbeispiel zeige?

Das gleiche Thema.

Einmal „geschrieben“. Und einmal „getextet“.

Ein Beispieltext – geschrieben

Es geht um den Startseiten-Text eines Zoos. Hier die geschriebene Version:

Ein Besuch in unserem Zoo ist immer ein unvergessliches Erlebnis

Seit über 50 Jahren begeistert unser Zoo viele große und kleine Gäste mit seiner artenreichen Tiervielfalt. In Freigehegen und weitläufigen Anlagen entdecken Sie mehr als 1.000 Tiere aus allen fünf Kontinenten. Dazu bietet Ihnen unser angeschlossenes Aquarium Einblicke in eine faszinierende Unterwasserwelt. Ponyreiten, Streichelzoo und ein großer Kinderspielplatz sind weitere Highlights, die Ihren Besuch in unserem Zoo zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Eigentlich ganz okay, oder? Na, dann lesen Sie jetzt mal die „getextete“ Variante:

Beispieltext – diesmal getextet

Raus aus dem Stress, rein in den Zoo!

Auf Elefanten reiten, mit Ihren Kindern Kaninchen und Ziegen streicheln, sich statt von Ihrem Chef einmal von Leo, unserem Löwen, anbrüllen lassen: 3 Stunden Auszeit in unserem Zoo und Sie sind ein neuer Mensch. Günstiger als so manche Therapie, vor allem wenn Sie jetzt unsere Familienkarte nutzen. Da ist der Eintritt in unser neues Aquarium gleich mit drin. Am besten, gleich online bestellen. Sie sparen 10 % gegenüber dem Preis an der Tageskasse.

Ist doch gleich mehr Dampf drin, oder?

Der Unterschied zwischen der geschriebenen und getexteten Version

  • In der geschriebenen Version lobt sich der Zoo mehr oder weniger selbst. Der Text versucht, den Leser mit nüchternen Fakten in den Zoo zu locken.
  • In der „getexteten“ Variante hingegen steht der Leser (der Zookunde) im Vordergrund: Er sieht sich förmlich schon auf dem Elefanten reiten, freut sich auf die strahlenden Augen seiner Kinder im Streichelzoo. Und dank der günstigen Familienkarte ist er am nächsten Wochenende bei seinen Lieben der Held des Tages, ohne gleich die Haushaltskasse zu sprengen.
Unterschied zwischen Schreiben und Texten
Schreiben bringt Ihren Leser auf ein neues Informationslevel. Texten hingegen zu einer von Ihnen gewünschten Zielhandlung

Getextete Texte brauchen eine klare Struktur

Können Sie beim Schreiben in aller Seelenruhe vor sich hintippen, brauchen Sie beim Texten eine klare Struktur. Einen roten Faden, der Ihren Webbesucher und potenziellen Kunden von A nach B bringt. Vom ersten Landen auf Ihrer Website zu der von Ihnen gewünschten Aktion.

Dass er zum Beispiel Ihre Wanderreise bucht. Ihren Newsletter abonniert. Schnell die Sondertickets für den Zoobesuch bestellt … Was auch immer Ihr Ziel ist.

Warum ist Führung beim Texten so wichtig?

Weil Ihre Website ein Selbstbedienungsladen ist. Ihr Leser ist da völlig sich selbst überlassen. Und bevor er anfängt wild herum zu klicken: Nehmen Sie ihn besser sofort an die Hand und führen Sie ihn – mit Ihrem Webtext! Deshalb haben alle „getexteten“ Webseiten auch eine innere Text-Dramaturgie.

Die klassische Textdramaturgie besteht aus 4 Akten …

1

Start

Gewinnen Sie mit Ihrer Überschrift auf Anhieb die Aufmerksamkeit Ihres Lesers.

2

Intro
Schüren Sie mit einem Teaser das mit Ihrer Überschrift gewonnene Interesse Ihres Lesers: Es lohnt sich weiterzulesen!

3

Aktion vorbereiten
Überzeugen Sie Ihren Leser, dass es in seinem eigenen besten Interesse ist, das zu tun, was Sie gerne hätten: Du willst es doch auch!

4

Aktion auslösen
Fordern Sie mit einem „Call to Action“, einer direkten Handlungsaufforderung Ihren Leser am Textende auf, jetzt auf der Stelle den nächsten Schritt zu tun: Ihren Bestellbutton anzuklicken. Ihre Informationen anzufordern. Das Beratungsgespräch mit Ihnen zu vereinbaren.

Haben Sie beim Texten immer ein klares Ziel vor Augen

Bei vielen Webtexten beschleicht mich hingegen das Gefühl, die stehen da nur, weil der Webdesigner gesagt hat: „Ich brauch‘ da noch fünf Zeilen Text, sonst sieht’s Sch… aus.“

Diese Texte sind einfach nur Platzhalter. Genauso gut könnte da auch stehen: „Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr.“ (Weitere schöne Blindtexte finden Sie hier.)

Würde genauso wenig bringen.

Oder, wenn’s nicht ganz so schlimm kommt, versanden viele Webtexte am Ende einfach still und leise. Nach dem Motto: „Alles ist gesagt, denk dir selber deinen Teil!“.

Oft ist dann das Erstaunen groß, wenn solche Websites so gut wie keine neuen Kunden bringen.

Ja, wie denn auch?!

Nicht jeder, der Ihre Website besucht, ist auch Willens, sich darüber Gedanken zu machen: „Was will mir der Dichter damit sagen?“

Der klickt einfach weg zu Ihrem Wettbewerber.

Beim Texten geht es einzig und allein um Ihren Kunden

Stehen beim „Schreiben“ Sie selbst im Vordergrund: Welche Leistungen SIE bieten. Welchen beruflichen Background SIE haben. Wie sehr SIE sich freuen, dass jemand auf Ihrer Website gelandet ist …

Beim Texten dreht sich alles nur um Ihren Leser und potenziellen Kunden.

Beispiel

Finden SIE es als Wanderreisen-Anbieter vielleicht persönlich wichtig, dass SIE ausschließlich auf zertifizierten Premiumwanderwegen unterwegs sind – Ihrem Webbesucher und Kunden ist das im ersten Moment möglicherweise piepegal.

Für ihn ist eventuell viel interessanter (und ein echter Pluspunkt, der für Ihre Wanderreise spricht), dass Sie sein schweres Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft weitertransportieren.

Oder dass er abends in urigen Berghütten übernachtet, zu denen normale Touristen keinen Zugang haben. Da hat er später zuhause ordentlich was zu erzählen.

Und es wäre nicht das erste Mal, dass man etwas im Text gar nicht erst erwähnt, weil SIE es für soooo selbstverständlich halten. Während Ihre vermeintlich echten „Knaller“ den Leser völlig kalt lassen.

Hinter überzeugenden Webtexten steckt System

Ein weiterer Unterschied zum Schreiben: Kommt es beim Schreiben auf Ihre Tagesform an, ob es gut läuft. Ob Sie gerade die Muse küsst. Oder nicht. Haben Sie’s beim Texten deutlich leichter. Da müssen Sie nicht erst auf die große Inspiration warten. Denn: Hinter jedem guten Webtext steckt System.

Mit System texten Sie auch viel schneller

Haben Sie erst einmal das System dahinter verstanden, ist das Webtexten für Sie im Grunde genommen nur noch Handwerk.

Und das können Sie lernen.

Mit dem wunderbaren Nebeneffekt: Mit System texten Sie auch viel schneller. Weil Sie nicht bei jedem Webtext immer wieder bei null anfangen müssen. Oder das Rad neu erfinden.

Texten Sie sich einfach entlang des roten Fadens und Ihre Webtexte werden automatisch überzeugender.

Sie heben sich damit besser ab von Ihren Mitbewerbern. Sie bringen Sie mehr Webbesucher dazu, das zu tun, was Sie gerne hätten. Und können sogar Ihr Ranking bei den Suchmaschinen verbessern.

Fazit: Zwischen Texten und Schreiben liegen Welten

Vor allem, wenn es darum geht, ob Sie mit Ihren Webtexten Kunden gewinnen wollen oder nicht. Auch für die Suchmaschinen spielen Ihre „getexteten“ Online-Texte eine wesentliche Rolle: Sie können damit steuern, mit welchen Keywords und Suchbegriffen Google & Co. Ihre Webseiten verbinden sollen.