Da ist sie nun: Ihre Abfindung. Fühlt sich an wie ein Lottogewinn mit Burnout-Beigeschmack, flankiert vom Gründungszuschuss der Arbeitsagentur. Plötzlich verwalten Sie ein Budget, das sich mangels Plan wie „Spielgeld“ anfühlt. Und statt in eine messerscharfe Botschaft zu investieren, schießen Sie erst einmal mit der Schrotflinte in den Nebel.
Sie gönnen sich das „Starter-Kit“ der Eitelkeiten:
Eine Website, so steril wie eine Zahnarztpraxis, ein Logo für den Preis eines gebrauchten Kleinwagens und ein Arsenal an Software-Tools, mit denen Sie eine Marslandung koordinieren könnten.
Und drücken sich dabei vor der einzigen Herausforderung, auf die es jetzt ankommt:
Einem potenziellen Neukunden klipp und klar zu sagen, warum er ausgerechnet Sie buchen sollte. Sie, den Newcomer, der bis vor wenigen Wochen noch wohlbehütet im Konzern-Kokon schlummerte und jetzt plötzlich mit knallharter Akquise echte Aufträge an Land ziehen muss.
Und während Ihr anfänglich üppiges Abfindungskonto dahin schmilzt, dämmert Ihnen die bittere Wahrheit: Sie haben ein Vermögen für Marketing-Chichi aus dem Fenster geworfen, aber null Substanz vorzuweisen.
Panisch soll Ihnen jetzt die KI aus der Bredoulllie helfen
Sie hoffen, dass der Algorithmus den Mut hat, der Ihnen gerade fehlt: sich klar zu positionieren. Das Problem solcher KI-Texte: Sie sind wie das Gratis-Omelett am Hotelbuffet. Sehen im ersten Moment nach Substanz aus, bestehen aber bei näherem Hinsehen nur aus geschmacksneutralem Pulver.
Das Ergebnis: Ihr Marketing glänzt mit der Sterilität eines Budget-Hotels
Funktional einwandfrei, aber absolut austauschbar. Wenn Sie Ihre Marketing-Kommunikation komplett an den Algorithmus delegieren, werden Sie zum digitalen Rauschen, das niemand mehr wahrnimmt.
- Das digitale Junk-Food-Gefühl: Ihre Texte klingen wie der Durchschnitt aus einer Million anderer Beiträge. Man liest Sie zwar, aber man erinnert sich an nichts. Sie sind wie die Hintergrundmusik im Fahrstuhl Ihres alten Konzerns: vorhanden, aber irrelevant.
- Sichtbarkeit ist nicht Relevanz: Nur weil Sie dank KI jetzt dreimal täglich posten, heißt das nicht, dass Sie jemand braucht. Ihr lautes Megafon macht eine falsche Botschaft nicht richtiger – nur nerviger.
- Die „Automatisierungs-Anästhesie“: Sie kaufen Tools, um nicht über die eigene Botschaft nachdenken zu müssen. Aber Software löst keine Strategieprobleme. Ihr CRM ohne Kunden ist am Ende nur eine verdammt teure Excel-Liste.
Mein Tipp: Hören Sie auf, in die Hülle zu investieren, solange der Kern nicht steht
Eine KI kann Ihnen beim Formulieren helfen, aber sie kann nicht für Sie entscheiden, wofür Sie eigentlich stehen. Schärfen Sie Ihre Kante, statt Ihr Ego mit Marketing-MakeUp zu streicheln.
